FAQ

Ab wann können Lernprobleme untersucht werden?

Schon in den ersten beiden Grundschuljahren kann überprüft werden, ob es sich bei den Problemen im Schreiben oder beim Lesen um bloße "Startschwierigkeiten" handelt, oder ob ein Kind im Vergleich zu seinen Mitschülern einfach "hinterherhinkt.“

Wie sind Lernschwächen einzuschätzen?

Lese- und/oder rechtschreibschwache Kinder und Jugendliche können die im Lehrplan Deutsch vorgeschriebenen Inhalte und den darauf aufbauenden Klassenunterricht nicht angemessen als Lernangebot nutzen.

Wenn auf Dauer ein Kind hinter den Zielen des Lehrplans zurückbleibt, klaffen die individuellen Voraussetzungen, um die Lehrplanziele bewältigen zu können, und der Unterricht, der die Lehrplanziele einhalten muss, immer weiter auseinander, d.h. die Lücken werden immer größer.
Wir haben wissenschaftlich überprüft, dass sich die fehlerhaften Schreibvarianten rechtschreibschwacher Kinder von Klasse zu Klasse vermehren. Zweitklässler schreiben die Fehlerklippe "tz" in dem Wort "Matratzen" mit 4 Varianten ("ts, z, t, s"). Bei rechtschreibschwachen Viertklässlern ist diese Fehlerquelle zu 12 Fehlervarianten ausgewachsen.

Eltern, die sich bei der Einschätzung der Lernfortschritte ihrer Kinder beim Lesen und Schreiben einfach unsicher sind, sind deshalb besser beraten, sich durch eine testdiagnostische Überprüfung Sicherheit zu verschaffen, als einfach abzuwarten und im schlimmsten Fall mitzuerleben, wie sich eine nicht erkannte Lese-Rechtschreibschwäche auf die Lernlust und den Lernerfolg ihres Kindes auswirkt. Lassen Sie es nicht zu, dass sich bei Ihnen und anderen langsam das Urteil einstellt, dass Ihr Kind eben ein "schlechter" Schüler ist.

Warum haben Kinder Probleme beim Lesen- und Schreibenlernen?

Manche Kinder tun sich sichtbar schwer mit dem Rechtschreiben oder dem Lesen. Vor allem, wenn bei ihnen alles Üben keine Fortschritte bringt, die stabil sind und auf denen weiter aufgebaut werden könnte, stellt sich die Frage, woran es liegt? Allerdings sollte vor einseitigen Ursachenzuschreibungen gewarnt werden.

Lesen- und Schreibenlernen sind, wie der Name schon sagt, Lern- und keine Naturprozesse. Wenn ein Kind trotz der Unterrichtung in der Schule und das Üben zu Hause das Schreiben und/oder Lesen nicht in der vorgesehenen Zeit kompetent lernt, müssen eben die Komponenten dieses Lernprozesses in den diagnostischen Blick geraten.

Wie erklären sich Lernstörungen?

Um diese Frage zu beantworten müssen folgende drei Bedingungen des Lernprozesses beachtet und in die Erklärung einbezogen werden:

  • Liegt es am Lerngegenstand selbst, also an der Schriftsprache?
  • Liegt es am individuellen Entwicklungsstand des Kindes und dessen Lernaktivitäten?
  • Wie muss der Lerngegenstand auf den Entwicklungsstand des Kindes zu bezogen werden?

Damit wird deutlich, dass es die eine Ursache in der Regel nicht gibt. Fachleute sprechen insofern von einem "multifaktoriellen" Geschehen. Damit ist gemeint, dass mehrere Faktoren bei der Entstehung von Lese- und Rechtschreischwächen eine Rolle spielen, die in jedem Einzelfall detailliert abgeklärt werden müssen, damit eine wirksame Förderung eingeleitet werden kann.

Was müssen Kinder beim Lesen und Schreiben eigentlich leisten?

Um zu verdeutlichen, wie schwierig - und damit fehlerträchtig - das Erlernen des Lesens und Schreibens ist, geben wir einen Ausschnitt aus: Löffler, I./Naegele, I./u.a., Überlegungen zur Qualitätssicherung in der kombinierten Lern- und Psychotherapie, S. 187/8, in: Naegele, I./Valtin. R., LRS in den Klassen 1-10, Bd. 2, Weinheim und Basel 2000, wieder:

"Die spezifische Leistung dieser geforderten Teilfertigkeiten erschließt sich allerdings erst, wenn man die Sachlogik des Lerngegenstandes "Schriftsprache" betrachtet:

1. Lautanalyse und Buchstaben-Zuordnung
Unsere Schrift ist eine Lautschrift nach dem alphabetischen System, d.h. auditiv perzipierte verbale Informationen werden in korrespondierende Buchstaben (und Buchstabenfolgen werden in Lautstrukturen) umgesetzt. Die Sprachlaute im gesprochenen Wort existieren jedoch nicht als Aneinanderreihung isolierter, invarianter und zeitlich eingegrenzter Lautgestalten, wie die Buchstabenzeichen des geschriebenen Wortes und ihre links nach rechts Reihung es suggerieren. In der akustischen Form der Sprache folgt nicht ebenso Laut auf Laut wie in der geschriebenen Schrift Buchstabe auf Buchstabe.

Das konkrete Erscheinungsbild sprech-sprachlicher Gegebenheiten besteht aus sich überlappenden akustischen Qualitäten, lautlichen Angleichungen und Verschleifungen ("Koartikulation" und "Assimilation"). Die Phonetik spricht deswegen vom "Lautstrom" des gesprochenen Wortes. Noch ganz unabhängig von den Einflüssen der individuellen Ausführung einer jeden Sprechbewegung beeinflussen sich die Sprachlaute gegenseitig und vorausgehende und nachfolgende Laute, also die jeweilige Lauteinbettung, wirken klangverändernd ein.

Warum hat mein Kind eine Leseschwäche?

Dr. Ilona Löffler weist darauf hin, dass die Diagnose "Leseschwäche" zu ungenau ist.
Lesen ist für Menschen mit guter Lesefähigkeit ein einfacher Vorgang: Sie entnehmen der Buchstabenfolge bzw. dem Text direkt die Bedeutung und wissen, was sie gelesen haben.
Anders ist es bei Kindern, die das Lesen erst erlernen. Zum Erlesen eines Wortes muss ein Leseanfänger den Buchstaben Laute zuordnen und diesen Vorgang auf die Buchstabenfolge des Wortes anwenden.

Neueste Forschungen haben herausgefunden, dass Leseschwache ebenfalls sehr kleine linguistische Einheiten verarbeiten, die unterhalb der Wortebene angesiedelt sind. Sie überblicken keine größeren Einheiten. Aber sie müssen zu lange bei jedem einzelnen Buchstaben verharren, weil sie z.B. die Buchstaben-Laut-Beziehung nicht schnell genug abrufen können, bis sie zum nächsten Buchstaben übergehen können ("ihre Abruf- oder "Benenngeschwindigkeit ist zu gering").

Um das Erkennen und Verarbeiten von Wortinformationen zu leisten, müssen sie die unzusammenhängenden Laute der Buchstabenfolge erst zu einer einheitlichen Aussprache integrieren, um das erlesene Wort zu erkennen. Wenn sie aber z.B. die gerade entschlüsselten Lauts nicht kurzfristig in ihrem Gedächtnis bereithalten können, weil dessen Kapazität nicht ausreicht, können sie sie nicht zu einem Wort zusammenziehen. Ein gut funktionierendes Kurzzeitgedächtnis ist daher eine wichtige Voraussetzung für das Lesenlernen.

Bereits in diesen elementaren Prozessen des Übersetzens und Zusammenschleifens von Buchstaben können also Hürden errichtet sein, die verhindern, dass das Lesenlernen voranschreitet und allmählich größere Einheiten erlesen werden können.

Dass diese Kinder nicht beantworten können, was sie gerade gelesen haben, ist offensichtlich. Denn Wörter erlesen können ist die wichtige Voraussetzung des Leseprozesses und damit auch die Voraussetzung, dass sich ein Leseverständnis entwickeln kann.

Die Ursachen aufklären
Um diese Fragen beantworten zu können, ist es notwendig, die Defizite und besonderen Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes zu kennen.

Warum wird eine Legasthenie oft nicht rechtzeitig erkannt?

Eltern und Lehrer müssen für die Probleme der Kinder und Jugendlichen sensibilisiert und über die Lernstörung aufgeklärt werden. Schubladen wie Dummheit oder Faulheit verhindern, dass den Lernproblemen auf den Grund gegangen wird und durch Spezialisten diagnostiziert werden.

Kinder machen nicht absichtlich Rechtschreibfehler oder verstehen den Sinn des Gelesenen nicht. Viele betroffene Kinder leiden unter ihrer Lernschwäche, weil sie es selbst nicht verstehen, dass sie das Lesen und Schreiben nicht wie die anderen lernen. Sie schämen sich dafür und setzen sich selbst unter Druck, was nicht selten zu ausgeprägter Prüfungs- und Versagensangst führt und das Selbstwertgefühl beeinträchtigt.

Durch enormes häusliches Üben fällt die Störung oft erst in späteren Schuljahren auf, wenn die schulischen Anforderungen steigen. Mangelnde Schreibsicherheit dann oft noch gepaart mit mangelnder Konzentrationsfähigkeit zeigt sich bei einigen Kindern häufig erst in der Oberstufe, wenn Unterrichtsinhalte nicht mehr spielerisch erlernt werden können, sondern in Ruhe am Schreibtisch erarbeitet werden müssen.

Kinder mit Lese-Rechtschreibstörungen meiden alle Tätigkeiten, die mit Lesen und Schreiben zu tun haben.lernen meist nur unter massivem Druck, kurz vor einer Prüfung. Das Lernen wird dadurch zu einem großen Stressfaktor.

Wenn Lernstörungen zu spät erkannt werden, kann das fatale Folgen für die Berufs- und Lebensperspektive wie auch für die Selbstachtung der Betroffenen haben.

Warum ist Lesen und Schreiben so wichtig?

Lesen und Schreiben ist kein Schulfach wie jedes andere, auch wenn sie im Fächerkanon der Schule als ein Fach neben anderen Schulfächern auftauchen. Sie sind die Grundlage für alle anderen Fächer in der Schule. Lesen und Schreiben sind "Kulturtechniken".

Sie sind, nach der gesprochenen Sprache, das elementarste Bildungsgut einer modernen Gesellschaft und Voraussetzung für ein erfolgreiches Lernen im späteren Leben und für eine befriedigende Teilhabe an der Gesellschaft.

Die Ansprüche an Lese- und Schreibfähigkeiten unterliegen dem gesellschaftlichen Wandel. In der heutigen "IT-Gesellschaft", also "Informationstechnologie-Gesellschaft" bzw. "Informationsgesellschaft", haben sich die Anforderungen, die die Gesellschaft an Schriftkompetenz stellt, nicht verringert, was landläufig gedacht wird, sondern im Gegenteil deutlich erhöht und qualitativ verändert.

Es gibt keinen Arbeitsplatz mehr, wie noch vor einigen Jahren, der ohne computerbasierte Datenverarbeitung, ohne das Lesen von Formularen, Tabellen oder Grafiken auskommt. Kinder, die wir heute nicht auf das Niveau der gesellschaftlich geforderten Schriftkompetenz führen, sind im späteren Berufsleben von einem hohen Erwerbsrisiko bedroht.

Eine Lese- und/oder Rechtschreibschwäche bedeutet also nicht nur Rückstände in der Entwicklung der Lese- und Schreibkompetenz, die bei Schulkindern u.a. an der Note im Fach Deutsch ablesen kann. Lese-/Rechtschreibschwächen bedeuten auch, den Anforderungen und Erwartungen, die heutigentags an Schriftkompetenz gestellt werden, nicht zu genügen.

Was ist am Lesen- und Schreibenlernen so schwer?

Um Probleme, die der Schulanfang und speziell der Erwerb des Lesens und Schreibens den Kindern bereitet, besser zu verstehen, versuchen Sie, den folgenden Text zu lesen. Es wird Ihnen sicher nicht leicht fallen.

RNUSZAW MWT KARAWKAUWAW IRD RNPAU.

(R = S, M = U, K = L, N = CH, T = D, U = R, S = EI, P = W, Z = B, A = E, W = N, I = I, D = T)

Für den Schulanfänger bietet das Lesen- und Schreibenlernen ähnlich große Schwierigkeiten:

Er muss die verschiedenen grafischen Gestalten der Buchstabenzeichen, die uns längst geläufig sind, erst kennen lernen und sie mit den richtigen Sprachlauten verknüpfen lernen. Beim Schreiben darf er wiederum nicht versuchen, jede gesprochene Lautnuance mit Buchstaben wiedergeben zu wollen. Er muss lernen, dass es 'unwichtige' Lautnuancen gibt, die er nicht in Buchstaben übersetzen darf. Dann gibt es wiederum verschiedene Sprachlaute, für die er jedoch nicht verschiedene Buchstaben schreiben darf.

Wir sprechen verschiedene e-Laute, aber er darf nur einen e-Buchstaben schreiben und keinen anderen, der gar nicht so falsch wäre:
"Pfannö" (die Pfanne), "Fäst" (das Fest), "Bönemn" (das Benehmen).

Dann muss es lernen, dass nicht alle Sprechlaute eines Wortes einen Buchstaben erhalten. Es muss lernen, dass 'unwichtige' Nuancen nicht durch Buchstaben wiedergegeben werden: So darf er nicht: "strömpte" schreiben, sondern "strömte", obwohl man einen Sproßlaut zwischen "m" und "t" spricht.

Auf der Seite der Buchstaben wiederum muss er darauf achten, die Formdetails von Buchstaben genau auseinander zu halten:
"baben" statt "haben"..

Und dass er zum guten Schluss auch noch darauf achten muss, dass die Buchstabenfolge der Lautfolge des gesprochenen Wortes entspricht, verlangt ihm eine schwere Leistung ab: Denn während er sich auf den Einzellaut konzentriert, den er gerade in der richtigen Buchstabengestalt schreiben soll, muss er gleichzeitig die gesamte Lautfolge des Wortes im Gedächtnis behalten.

Bei so vielen Problemen auf einmal, behilft man sich eben, so gut man kann! Aus wenigen Merkmalen z.B. schließt das Kind beim Lesen darauf, wie ein Wort vielleicht heißen könnte - und rät in vielen Fällen daneben. Oder es merkt sich die Inhalte der Lesestücke, um seinen Mangel an Lesevermögen auszugleichen. Erstklässler, die das ganze Lesebuch am Ende des Schuljahres auswendig können, ohne je ein Wort richtig erlesen zu haben, sind keine Seltenheit.

Kein Kind will absichtlich Fehler machen. In seinen Fehlern zeigt es uns die Probleme auf, mit denen es kämpft.

Warum ist mein Kind so traurig?

Für Schüler und Schülerinnen mit Lernproblemen im Lesen und Schreiben beginnt oft bereits in der Schule die Etikettierung und Stigmatisierung als "Versager". Die Lernschwierigkeiten werden zur kindlichen Charaktereigenschaft umgedeutet und ihm selbst angelastet. Dies bleibt nicht ohne Folgen für das Selbstwertgefühl.

Lernstörungen sind ein gestörtes Verhältnis zwischen den institutionellen Anforderungen und den individuellen Leistungen des Kindes: Die Passung zwischen Unterrichtsanforderungen und Lernleistungen des Kindes ist nicht (mehr) vorhanden. Für Schüler und Schülerinnen mit Lernproblemen im Lesen und Schreiben beginnt oft bereits in der Schule eine Etikettierung und Stigmatisierung als "Versager".

Lesen und Schreiben sind nach der gesprochenen Sprache das elementarste Bildungsgut der modernen Gesellschaft. Es sind Kulturtechniken, die für die soziale Kommunikation und für jede Form von Ausbildung heute unentbehrlicher denn je sind. Sie stehen sie am Anfang eines jeden Bildungswegs.

Die Beherrschung der Kulturtechniken Lesen und Schreiben bildet eine Normerwartung in unserer Gesellschaft. Wer diese Norm nicht erfüllt, mindert seine Chancen, sozial akzeptiert zu werden, und gefährdet seinen sozialen Status.

Lernprobleme gefährden die seelische Gesundheit

Für Schüler und Schülerinnen mit Lernproblemen beginnt oft bereits in der Schule die Etikettierung und Stigmatisierung als "Versager". Das gestörte Verhältnis zwischen den institutionellen Anforderungen und den individuellen Voraussetzungen des versagenden Kindes wird zur kindlichen Charaktereigenschaft umgedeutet und ihm selbst angelastet. Dieser Fehlschluss hat fatale Folgen für die seelische Gesundheit der betroffenen Kinder.

Die z. T. jahrelang andauernden Misserfolge im Erlernen des Lesens und Schreibens haben bei Kindern mit Lese-Rechtschreibschwächen in der Regel unangenehme Gefühle mit der Lernsituation im Lesen und Schreiben verknüpft und verstärkt. Unterschiedlich stark ausgeprägtes Vermeidungsverhalten kann die Folge sein. Die negative Bewertung des unzureichenden Leistungsverhaltens durch die Umwelt wie die sozialen Folgen sind Bestandteil des sich entwickelnden Selbstbildes.

So ziehen Lernstörungen Versagenserlebnisse der eigenen Person nach sich. Diese können zu psychischen Fehlentwicklungen im Erleben des eigenen Selbst und der Umwelt führen. Die Auswirkungen der Lernstörung auf das Selbstkonzept führen zum Teil zu gravierenden psychischen und psychosomatischen Beschwerden. Lernmotivation und Lernfähigkeit sind vermindert oder verschwinden ganz.

Je länger und generalisierter solche Prozesse gewirkt haben, desto mehr wird auch die Entwicklung allgemeiner Komponenten des Lernens gefährdet: Ausdauer, Reflexivität, Problemlöseverhalten. Die Erwartung des Scheiterns wirkt als "self-fulfilling prophecy". Durch die Übernahme negativer Rollenerwartungen und Attribuierungen in das Selbstkonzept legasthener Kinder wird die Benachteiligung vollendet, an deren Beginn ein gestörter Lernprozess stand.

Wir haben doch geübt – aber ohne Erfolg!

Leidensgeschichten wie die folgende, berichten uns Eltern in den Eingangsberatungen im Löffler Institut zum Aufbau des Öfteren. Wir möchten stellvertretend für viele die Geschichte von Sven und seiner Mutter erzählen:

Das Leben das zehnjährigen Sven
spielt sich am Wochenende ohne Probleme ab. Am Samstag geht er zuerst mit seinem Vater auf den Markt, nachmittags trifft er sich mit seinem Freund und sie unternehmen etwas oder sie setzen sich vor seinen Computer. Computerspiele machen ihm großen Spaß.

Sein Leben unter der Woche sieht allerdings anders aus. Sven hat große Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben.

Sven als Vorschulkind
ein aufgeweckter, intelligenter Junge mit vielen Interessen. Er lachte gern und wurde wegen seiner freundlichen Art gemocht. Die Kindergärtnerin lobte ihn für sein soziales Verhalten den Kleineren gegenüber. Noch vor Schuleintritt lernte er von seinem Vater das Schwimmen und Fahrradfahren.

Der Schuleintritt
sahen die Eltern gelassen entgegen. Sven freute sich darauf, endlich richtig lesen und schreiben zu lernen. Denn er hatte seiner Mutter schon früher hin und wieder Kritzelbriefe "geschrieben", die er unterschrieben hatte, denn seinen Namen konnte er schon. Er hatte ihr die Briefe vor dem Abendessen "vorgelesen", weil sie in "Geheimschrift" geschrieben waren, die außer ihm natürlich keiner kennen durfte.

Im Rechnen hatte er keine Probleme, von einigen Zahlendrehern abgesehen, was jedoch am Anfang normal ist. Das Lesen und Schreiben bereitete ihm sichtlich Schwierigkeiten. Die Eltern hatten das nicht im Traum erwartet. Er brauchte sehr lange, um gelernte Buchstaben wiederzuerkennen, selbst wenn er sie gerade noch mühsam entziffert hatte.

Anfang der zweiten Klasse
machten sich die Eltern ernsthaft Sorgen. Die Lehrerin zerstreute ihre Sorgen: "Das gibt sich noch. Das wächst sich aus". Sie gab der Mutter zusätzliche Übungen mit nach Hause.

Die Mutter kaufte außerdem Kinderbücher, die Sven sich aussuchen durfte, auch ein Buch über Fische, weil er wissen wollte, warum Fische Wasserpflanzen brauchen. Besonders interessierte ihn, ob Fische auch schlafen gehen. Sie verabredeten, dass sie sich vorlesen wollten, sie einen größeren Abschnitt und er ein kleines Stück. Die Übungen wurden für beide zur Qual.

Ende der zweiten Klasse
konnte Sven Silben nicht zu Wörtern zusammenschleifen, mühsam erlas er Buchstabe für Buchstabe, stolperte noch über einzelne Buchstaben, setzte beim Folgebuchstaben neu an und konnte beide lautlich nicht verschmelzen. Manchmal las er auch rückwärts. Von der motivierenden Lesefreude, die man laut Pädagogen bei Kindern wecken müsse, konnte überhaupt keine Rede sein. Was er da gelesen hatte, konnte er nicht sagen. Die Frage nach dem Sinn des Gelesenen fürchtete er besonders. Sie machte ihn hilflos und wütend.

Mit dem Schreiben ging es nicht besser. Am Ende erledigte die Mutter die Hausaufgaben für ihn, damit er sie für die Schule abschreiben konnte. Fehlerloses Abschreiben kam nur nach mehrmaligen Versuchen zustande.
Sie hatten abgesprochen, für das zusätzliche Üben eine Lernkartei anzulegen. Vorne das falsch geschriebene Wort und hinten das nach vielem Üben richtig geschriebene, das er nun konnte. In der Schule schrieb er es wieder falsch. Manchmal brach seine Mutter die Übungen entnervt ab. Wenn sie ihn anschrie: "Ich habe es dir doch tausend Mal erklärt. Kapierst du es denn nie?!", tat es ihr sofort wieder Leid.

Sven verändert sich
Nach der Schule zog er sich sofort in sein Zimmer zurück, legte sich aufs Bett und ließ keinen an sich heran. Der früher offene und fröhliche Junge weinte fast täglich. Beim gemeinsamen Abendessen konnten sie einmal herauslocken, was passiert war. Er hatte, wie andere auch, vor der Klasse vorlesen sollen. Er hatte gestottert und nichts hinbekommen. Die anderen hatten sich gelangweilt, waren unruhig geworden. Und als er gehofft hatte, dass die endlose Qual nun ihr Ende habe, hatte die Lehrerin ihn aufgemuntert: "Versuch es noch einmal, jetzt kannst du es sicher". Aber es war wie vorher und alle, alle hatten gelacht.

Ein anderes Mal gestand er den Eltern, dass seine Lehrerin ihn getadelt hatte, da er seine Hausaufgaben vergessen hatte. Aber er hatte sie in Wahrheit gar nicht vergessen. Er hatte das nur so gesagt. Er hatte die ganze Nacht daran denken müssen, dass er es nicht gekonnt hatte. Er fand es ehrenvoller zu behaupten, sie vergessen zu haben. Es sollte nicht schon wieder klassenöffentlich werden, dass er nicht richtig schreiben konnte.

Die Lehrerin beklagt sich
bei der Mutter immer häufiger über sein Verhalten im Unterricht. Trotz mehrerer Ermahnungen würde er nicht ins Lesebuch, sondern zum Fenster hin schauen, dass er abwesend wirke und sich nicht genug konzentriere.

Im Jahresendzeugnis stand, dass Sven noch Schwierigkeiten beim Lesen habe, da er sich Wortbilder nicht merken würde.

Die Wiederholung der zweiten Klasse
war wegen der Probleme im Lesen und Schreiben unumgänglich. Die Lehrerin riet dringend dazu und die Eltern versprachen sich dadurch eine Erleichterung für ihren Jungen. Sven wollte nicht von seinem Freund in der Klasse weg, der in die dritte Klasse kam und er sollte zu den "Zwergen" gehen, auch sei er doch nicht "dumm".

Sven ist in der vierten Klasse
Das Lesen hat sich leicht gebessert, aber seine Lesefähigkeit entspricht in Wahrheit dem Stand eines Zweitklässlers. Er liest noch fehlerhaft und z. T. sinnentstellend. Seine Stimme klingt hohl und er liest ohne Betonung, der Lesefluss ist holprig und das Tempo sehr langsam. Längere Wörter versucht er immer noch zu erraten. Damit er im Rechnen nicht absackt, bekommt er anstelle der Textaufgaben andere Rechenaufgaben oder die Lehrerin liest ihm den Text vor. Inzwischen wird er auch von den "Zwergen" gehänselt. Wenn er vor der Klasse laut vorlesen soll, kichern sie. Wenn die Lehrerin nur seinen Namen aufruft, bekommt er bereits ein flaues Gefühl im Magen und seine Hände zittern, so dass ihm die Buchstaben vor den Augen verschwimmen.

Im Schreiben ist es noch schlimmer. Früher kam er hoffnungsvoll aus der Schule und versicherte seiner Mutter, dass das Diktat dieses Mal besser ausfallen würde als die vorherigen. Er war dann fürchterlich enttäuscht und traurig über die vielen Fehler. Seiner Mutter ging es übrigens nicht besser. Sie hatten so intensiv für das Diktat geübt, dass sie zu Hause mit ihm bangte, als schriebe sie mit und würde selbst geprüft.

Heute erwartet er schon vorher den Misserfolg und erledigt in dieser Stimmung seine Deutscharbeiten. Note 6, 5 oder auch einmal eine schlechte 4 im Diktat. Unter seinen Aufsätzen steht, dass er eine bessere Note erhalten hätte, wenn er nicht so viele Rechtschreibfehler machen würde. Aber er will ja nicht so viele Rechtschreibfehler machen, nur wie?

Im Gespräch mit den Eltern spricht die Lehrerin davon, dass Sven große "Konzentrationsprobleme" habe.

Sven ist zum Sorgenkind der Familie geworden
Nach der Schule verschwindet Sven in sein Zimmer, legt sich aufs Bett und hört Musik, um erst mal wieder "runterzukommen"; Mittagessen, dann wieder Hausaufgaben und Üben. Das gemeinsame Üben mit der Mutter ist für beide zum "Horrortrip" geworden. Wenn er heute ein Wort richtig schreibt, schreibt er das gleiche Wort morgen wieder falsch. Daran hat sich nichts geändert. Er kann sich das Wortbild einfach nicht merken. Das Üben ist bei jedem zweiten Mal konfliktgeladen und durch Tränen und Verweigerungshaltungen des Jungen belastet. Viel gutes Zureden und Androhen von Fernsehverbot überzeugen dann wieder zum Weitermachen. Er setzt sich selbst so unter Druck, dass ihm in der Übungssituation die Bleistifte abbrechen. Die Mutter leidet mit, "wenn man den Jungen schreiben sieht, es ist einfach Schwerstarbeit; hinterher hat er völlig abgebaut".

Auch seelisch muss die Mutter Sven aufbauen. Vor jeder Deutscharbeit redet sie ihm zu und versucht, seine Zweifel an sich ("ich lerne das nie", "ich bin dumm") wieder umzubiegen: "Du bist doch nicht dumm. Du bist doch sonst ein guter Schüler".

Aber auch die Schulfächer, in denen Sven keine Probleme hat, sind für ihn zu "Stress"-Fächern geworden, die ihn über Gebühr belasten. Gute Leistungen in diesen Fächern müssen her. Sie sollen allen Spott und Hänseleien und das Gefühl, nichts wert zu sein, wettmachen. Da ist eine Drei nicht genug. Für sein verletztes Selbstwertgefühl ist eine Drei unter der Rechenarbeit eine Demütigung und er will den Eltern das Heft nicht zeigen, schreit und wirft es auf den Boden.

Die Eltern haben Angst um den Sohn
Der Umgang mit dem Sohn ist für die Eltern zur permanenten Aufgabe geworden, ihn immer wieder aufzubauen. Täglich kämpfen sie darum zu verhindern, dass der Selbstzweifel seine ganze Person ergreift. Sie hatten ihn deshalb zum Kinder-Yoga angemeldet, um über die Entwicklung von Körperbewusstsein seine Minderwertigkeitsgefühle zu mindern und seit einem Jahr ist er Leistungsschwimmer und hat dort neue Freunde gefunden ("Na, siehst du, alles wird gut!"). Nur, was soll gut werden? Am nächsten Morgen muss er wieder in die Schule und wird mit der Nase darauf gestoßen, dass er nicht wie die anderen lesen und schreiben kann.

Seit der zweiten Klasse hatte Sven mitbekommen, dass er für seine Eltern ein "Problem" war. Er wusste zwar nicht, worum es im einzelnen ging, aber dass er der Anlass ihrer Beunruhigung war, hatte er mitbekommen. Jetzt in der vierten Klasse verdichten sich ihre Sorgen in der Frage, was für den Sohn die richtige weiterführende Schule wäre und wie sie entscheiden sollen. Seit dem Elternsprechtag vor zwei Monaten leidet der Junge unter Bauchschmerzen. Die Lehrerin hatte ihnen gesagt, er hätte aufs Gymnasium gehen können, wenn nicht seine Probleme im Lesen und Schreiben wären. Seine Schwimmfreunde werden am Ende des Schuljahres aufs Gymnasium gehen. Sie haben ihn schon gefragt, auf welche Schule er gehen wird.

Was ist aus der Geschichte von Sven zu lernen?

Sven ist ein Kind, dessen massive Lese-/Schreibprobleme von den Eltern und der Lehrerin recht früh bemerkt wurden. Das ist leider nicht immer der Fall.
Eltern und Schule haben darauf mit vermehrtem Üben reagiert. Allerdings wurde zu lange abgewartet, auch als es offensichtlich war, dass alle schulischen und häuslichen Bemühungen keine Fortschritte brachten.

Wenn man bedenkt, dass die Grundlagen im Lesen und Schreiben in den beiden ersten Klassen gelegt werden, wäre es nötig gewesen, spätestens am Ende der 2. Klasse eine detaillierte Entwicklungsanalyse des Lernprozesses anzufertigen. Es hätte geklärt werden müssen, wo genau Sven seine Probleme hatte und wie sie beschaffen sind.

Wenn ein Kind deutliche Probleme beim Erlernen des Lesens oder des Schreibens zeigt, die länger als drei Monate andauern und zusätzliches Üben keine stabilen Fortschritte bringt dann sollten Eltern die Lernprobleme durch eine Facheinrichtung untersuchen lassen.

Außerhalb dieser Zeiten können Sie Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf den Anrufbeantworter sprechen, wir rufen Sie zurück.

Wachsen sich Leseschwächen aus?

Leseschwächen wachsen sich nicht aus. Vielmehr zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass sich Leseschwächen von Klassenstufe zu Klassenstufe fortsetzen.

Ergebnisse aus IGLU zur Leseschwäche
Die Ergebnisse der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) haben aufgedeckt, dass es am Ende der 4-jährigen Grundschulzeit 10,3 Prozent Kinder mit signifikant unzureichenden Lesefertigkeiten gibt ("Risikogruppe"). Sie können nur einzelne Wörter lesen oder sie in Texten wiederfinden. Diese Lesekompetenz bedeutet für den einzelnen eine gravierende Be einträchtigung für sein schulisches und später berufliches Fortkommen.

Darüber hinaus gibt es aber noch eine Gruppe von Kindern, die knapp 30 Prozent umfasst, die über das Erkennen von Informationen auf der Textoberfläche nicht hinauskommen.

Damit gelingt es etwa 40 Prozent der Schülerinnen und Schüler am Ende der 4. Klasse nicht, sich über das Auffinden von Oberflächen-Informationen hinaus mit Texten zu befassen. Auch dieser Wert ist im internationalen Vergleich nicht beunruhigend, aber in Schweden /27%) und die Niederlande (30%) zeigen, dass dieser Anteil auch deutlich geringer sein könnte.

Sonstige Untersuchungen zeigen, dass der Rückstand in der Leselernentwick-lung aus der 1. und 2. Klasse

mit 9-10 Jahren mehr als 2,5 Jahren betrug

mit 14 und 15 Jahren sich auf fünf Jahre vergrößert.

Der überwiegende Teil der Kinder, die am Ende der 1. Klasse bzw. zu Beginn der 2. Klasse Leseschwierigkeiten zeigen, gehört auch am Ende der 4. Klasse Grundschule und gegen Ende der Pflichtschulzeit noch zu den schwächsten Lesern.

Wann sollte mein Kind getestet werden?

Bei hartnäckigen Lern- und Leistungsschwächen im Lesen und Schreiben sollte keinesfalls abgewartet werden, dass sie sich mit der Zeit von selbst auswachsen würden. Lernprobleme beim Grundschulkind zu bagatellisieren und verspätete Inanspruchnahme fachlicher Hilfe sind leider noch zu häufig zu beobachten.

Rechtzeitige Förderung können für die kognitive Reifung und den Schulerfolg, für das psychische Wohlbefinden und die Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes von entscheidender Bedeutung sein.

Bereits im Verlauf der ersten Klasse können deutliche Lernprobleme auftreten. Sie sollen allerdings über mindestens drei Monate andauern, das bedeutet, dass trotz Unterrichtung und Übens keine Lernfortschritte erkennbar sind. Manchmal werden die Lernprobleme erst in der dritten oder vierten Klasse deutlich sichtbar. Die Lernstörung zeigt sich auf jeden Fall zwischen der ersten und der fünften Klasse. Ohne professionelle Hilfe hat die Leistungsminderung bis ins Erwachsenenalter - gegenüber der Kindheit mit verändertem Fehlerprofil -Bestand. Selbstwertverletzungen, Gefühle der Minderwertigkeit und Schulangst können begleitend hinzukommen

Bereits am Ende der 1. Grundschulklasse können wir auffälligen Lernproblemen im Lesen und Schreiben auf den Grund gehen. Wenden Sie sich an uns oder eine vergleichbare Einrichtung in Ihrer Nähe, wenn Lernprobleme durchgehend länger als drei Monate andauer

Die persönliche Elternberatung im Löffler Institut
Da eine umfassende Untersuchung im schulischen Rahmen nicht möglich ist, beraten wir Eltern ausführlich auf Grundlage unserer diagnostischen Ergebnisse, wo genau die spezifischen Schwierigkeiten ihres Kindes liegen und wie ihm am besten geholfen werden kann.

Eltern haben bei uns die Sicherheit, dass wir die Lernprobleme ihres Kindes auf hohem wissenschaftlichen Niveau analysieren. Wir führen Einzeluntersuchungen durch, um uns ganz auf das Kind konzentrieren zu können.

Wir fühlen uns nur den Eltern und den uns anvertrauten Kindern verpflichtet und sind über alle Angaben, die wir in Elterngesprächen oder durch die Untersuchungen erhalten, zu strengstem Stillschweigen verpflichtet.

Legasthenie - was ist das?

Bei andauernden Lernproblemen ist die Verunsicherung der Eltern groß. Könnte es vielleicht eine Legasthenie sein? Was ist eine Legasthenie? Wir möchten Ihnen übersichtlich und verständlich Informationen zu Symptomen, Ursachen, Diagnose und Behandlung einer Legasthenie geben.

Wenn Eltern merken, dass ihr Kind ungewöhnliche Probleme hat, das Lesen und Schreiben zu erlernen, ist die Verunsicherung oft groß: Könnte es vielleicht eine Legasthenie sein? Was ist eine Legasthenie? Wir möchten Ihnen übersichtlich und verständlich Informationen zu Symptomen, Ursachen, Diagnose und Behandlung einer Legasthenie geben.

Von einer "Lese-/Rechtschreibschwäche" oder "Legasthenie" sprechen wir bei Kindern und Jugendlichen, die nicht hin und wieder einmal eine Deutscharbeit "verhauen", sondern die deutliche und andauernde Rückstände im Erlernen des Lesens und/oder Schreibens oder im grammatischen Ausdruck aufweisen die nicht in der Lage sind, die altersüblichen Anforderungen des Schulunterrichts in der dafür vorgesehenen Zeit erfolgreich zu bewältigen die auch mit schriftsprachlichen Aufgaben im Alltag außerhalb der Schule ihre Probleme haben. die oft auch in ihrem allgemeinen Verhalten auffällig werden können: sie sind resgnativ, lustlos beim Lernen, fühlen sich minderwertig, haben Stimmungsschwankungen, schul- und leistungsängstlich u.ä. Legasthenie ist eine Lernstörung bei Kindern und Jugendlichen, altersentsprechend das Lesen und/oder das Schreiben zu erlernen, obwohl die Kinder wie alle anderen auch einen normalen Unterricht genossen haben und z.T. aufwändig mit ihnen geübt wurde.

Legasthenie, Dyslexie, Lese-Rechtschreibschwäche ...?

Unter einer Legasthenie wird eine Lernstörung verstanden, altersentsprechend das Lesen und/oder das Schreiben zu erlernen. Weitere gebräuchliche Bezeichnungen sind Dyslexie, Lese-Rechtschreibschwäche, Lese-Rechtschreibstörung und isolierte Rechtschreibstörung. Bei manchen Kindern und Jugendlichen tritt ausschließlich eine Rechtschreibstörung auf, meistens treten Lesestörung und Rechtschreibstörung allerdings gemeinsam auf.

Legasthenie ist gekennzeichnet durch erhebliche Beeinträchtigungen der Rechtschreib- und/oder Lesefähigkeit, mit hinzutreten können Störungen der Konzentration und Daueraufmerksamkeit, impulsives Arbeitsverhalten sowie eine psychoreaktive Symptomatik.

Je nach Fachdisziplin, die sich mit diesen Lernproblemen befasst, werden verschiedene Bezeichnungen dafür gebraucht: Legasthenie, Dyslexie, Lese-Rechtschreibschwäche, Lese-Rechtschreibstörung und isolierte Rechtschreibstörung. Also nicht die in der Diagnose erfassten Lernprobleme sind verschieden, sondern die Terminologie das Diagnostikers.

Der Terminus Legasthenie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von dem ungarisch-österreichischen Neurologen Ranschburg gewählt. Er ist aus der Zusammensetzung von "legere" (lesen, schreiben) und "asthenie" (Schwäche) entstanden. Zur damaligen Zeit tauchten auch Beschreibungen wie "Wortblindheit" oder "Wortstammeln" auf.

International fand der Begriff "Dyslexie" zur Kennzeichnung von unerwarteten Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Schreibens Anwendung.

Im deutschsprachigen Raum setzte sich die deutsche Übersetzung von Legasthenie, nämlich der Begriff "Lese-Rechtschreib-Schwäche", stärker durch und in Folge die Abkürzung "LRS" .

Der international gültige Forschungsstand zur Legasthenie ist veröffentlicht in der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen (ICD-10, Kapitel V, F) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Hier wird von "Lese- und Rechtschreibstörungen" und "isolierten Rechtschreibstörungen" gesprochen. Mit dieser Unterscheidung wird der Tatsache Rechnung getragen, dass bei manchen Kindern und Jugendlichen die Lernprobleme ausschließlich im Schreibenlernen auftauchen, d.h. ohne vergleichbare Probleme beim Lesenlernen. Meistens treten Lesestörung und Rechtschreibstörung allerdings gemeinsam auf.

Anfang der 90er Jahre löste ein neuer "LRS-Erlass" die Erlasse aus den 70er Jahren ab. Nun wurde der Begriff "Lese-Rechtschreib-Schwäche" bewusst durch"Lese-Rechtschreib-Schwieirgkeiten" ersetzt. Damit sollte der eigentliche pädagogische Auftrag der Institution Schule wieder zum Ausdruck gebracht werden, allen Schülerinnen und Schülern im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten das Lesen und Schreiben beizubringen. Nur einer Teilgruppe besondere Fördermaßnahmen zukommen zu lassen, widerspricht dem allgemeinbildenden Auftrag von Schule. Die in schulischen Zusammenhängen gebräuchliche Abkürzung "LRS" bezeichnet also allgemein "Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten" aller betroffenen Kinder und Jugendlichen, unabhängig von ihrerAusprägung.

Sicherlich war auch mitbedacht, dass die Verwendung des Begriffs "Legasthenie" bei medizinischen Laien häufig die Vorstellung von Krankheit hervorruft und damit zu einer unnötigen Etikettierung, gar fatalen Stigmatisierung der Kinder und Jugendlichen beiträgt.

Außerdem konnte bislang kein überzeugendes und konsensfähiges Kriterium gefunden werden, das zu einer sinnvollen Unterscheidung verschiedener Untergruppen von Personen mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten geführt hätte.

Wir verwenden auf unserer Webseite die Begriffe Lese-Rechtschreibschwäche, Lese-Rechtschreibstörung und Legasthenie gleichbedeutend. Wir kennzeichnen damit Schwierigkeiten beim Lesen- und Schreibenlernen, ohne damit Unterschiede in den jeweiligen Lernprozessen mitteilen zu wollen.

Valtin, R. e.a. haben in IGLU die Fehler rechtschreibschwacher und legasthener Schülerinnen und Schüler miteinander verglichen. Sie schreiben im ersten IGLU-Band:
"Unterscheiden sich nun rechtschreibschwache Kinder mit unterschiedlichem Intelligenzniveau in ihren Fehlerschwerpunkten laut DoSE? Wenn dies der Fall wäre, dann wäre es sinnvoll, unterschiedliche Rechtschreibförderprogramme für beide Gruppen zu entwickeln und zu verwenden."

Sie kommen zu dem Ergebnis:
"Auch hier zeigten sich keine signifikanten Unterschiede im Fehlerprofil der beiden Gruppen."

Die Diagnose der Weltgesundheitsorganisation
Der international gültige Forschungsstand zur Legasthenie ist veröffentlicht in der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen (ICD-10, Kapitel V, F) der Weltgesundheitsorganisation.

Im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden alle bekannten Diagnosen in Forschungszentren auf der ganzen Welt überprüft und wissenschaftlich abgesichert. Die Bundesrepublik Deutschland hat diese Diagnosen und die erforderlichen diagnostischen Kriterien anerkannt und als für sich verbindlich übernommen.

In dieser Klassifikation der WHO wird die Legasthenie als eine erhebliche Störung im Aneignungsprozess des Lesens und Schreibens unter der Kapitelüberschrift umschriebene Entwicklungsstörung schulischer Fertigkeiten eingestuft.

Umschriebene Entwicklungsstörung schulischer Fertigkeiten

Die Klassifikation der international bekannten Diagnosen der Weltgesundheitsorganisation (ICD-10) beschreibt die Legasthenie als eine Entwicklungsstörung des Kindesalters. Neben den Entwicklungsstörungen der motorischen Funktionen sowie des Sprechens und der Sprache wird ihr der Platz als dritte große Entwicklungsstörung des Kindesalters zugewiesen.

Folgende Merkmale hält die WHO fest:

Eine Legasthenie tritt in der Regel von Beginn der schulischen Lernentwicklung an auf. Dennoch wird sie bei einem Teil der betroffenen Kinder erst während der dritten (oder gar erst vierten Klasse) in ihrem Ausmaß bemerkt, also zu einem Zeitpunkt, wenn die ersten ungeübten Diktate geschrieben werden. Die WHO führt aus, dass sich eine Legasthenie zwischen der 1. und 5. Schulklasse zeigt.

Hier spricht die WHO also implizit eine Warnung aus. Denn nicht selten werden Lernschwierigkeiten als Entwicklungsverzögerungen betrachtet, die sich mit der Zeit auswachsen würden ("das kommt schon noch, das wächst sich aus"), dass kein Anlass zur Beunruhigung gegeben sei. Ob diese Einschätzung tatsächlich stimmt, muss jedoch im Einzelfall gründlich abgeklärt werden.

Der Entwicklungsverlauf der Legasthenie zeichnet sich weiterhin dadurch aus, dass er stetig ist. Das bedeutet, dass der Lernprozess nicht zwischen guten und problematischen Phasen hin und her wechselt. Es gibt keine zwischenzeitliche normale Lernentwicklung im Schreiben und/oder im Lesen.

Nach den diagnostischen Kriterien der WHO sind die Lernprobleme resistent, d. h. übliche Nachhilfen, auch wenn sie vermehrt gegeben werden, oder das häusliche Üben führen nicht zu einer stabilen Besserung der Lernprobleme.

Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die WHO hier diagnostische Kriterien auslistet. Die Alltagsbeobachtung reicht nicht aus! So kann eine Besserung der Lernprobleme nur testdiagnostisch überprüft werden, denn das Fehlerprofil von Kindern verändert sich, d.h. sie machen nicht immer dieselben Fehler. Auch wenn Eltern beobachten, dass ihr Kind eine bestimmte Fehlerart nicht mehr macht, können andere Unsicherheiten an die Stelle getreten sein, die Eltern in ihrer Gewichtung im Rahmen kindlicher Lernprozesse nur schwer einschätzen können.

Oft weisen die aktuellen Lernprobleme eine Vorgeschichte auf. Auffälligkeiten im Erwerb der Sprech- und Sprachfertigkeiten können bei einer Legasthenie in der vorschulischen Entwicklung vorgelegen haben. Selbst subtile Sprachprobleme können noch den Erwerb des Lesens und Schreibens beeinträchtigen.

Lese- und Rechtschreibstörung
Die Diagnoseklassifikation der WHO unterscheidet zwischen der

"Lese- und Rechtschreibstörung", was bedeutet, dass die Lernprobleme sich sowohl im Lesen als auch im Schreiben finden, und der

"isolierten Rechtschreibstörung", was bedeutet, dass sich die Lernprobleme nur im Schreibenlernen manifestieren, d.h. der Leselernprozess verläuft ohne auffallende Schwierigkeiten. Diese Unterteilung trägt u. a. der Erfahrung Rechnung, dass Störungen des Leselernprozesses weniger andauern als Störungen des Schreiberwerbs.

Hier ist die Information wichtig, dass die Lernprobleme nicht in beiden Lernbereichen auftauchen müssen. Die Aussage z.B., das Kind könne doch ganz gut lesen, deswegen würde keine "Legasthenie" vorliegen, entspricht also nicht dem Forschungsstand.

Hat mein Kind eine Legasthenie?

In Mathematik ist Ihr Kind ganz gut. Was ist nur mit ihm in Deutsch los? Es liest äußerst ungern und Sie müssen es immer wieder zum Lesen anhalten. Wenn es schreibt, dann finden Sie falsche Wörter wieder, die es gestern richtig geschrieben hatte. Letzte Woche hat die Lehrerin wieder angerufen: "Uli macht im Unterricht nicht mehr mit. Er konzentriert sich einfach nicht genug."

Halo Mom,

binn mit Andi zum fusballschpilen.
Ich kome zum Abentesen zurüg.
Grüse Uli

Welche Gefühle stellen sich bei Ihnen ein, wenn Sie diese Notiz von Uli lesen und wissen, dass es sich um einen 9-jährigen Jungen handelt?

Eltern haben nach unserer Erfahrung ein gutes und sicheres Gespür, wenn bei ihrem Kind "etwas nicht stimmt". Sie kennen schließlich ihr Kind am besten und kennen es umfassend. Sie können deshalb auch Vergleiche ziehen wie es sich bei anderen Aktivitäten verhält: "Er stellt sich doch sonst nicht so an!"

Wir hatten für eine Fortbildung der Akademie für ärztliche Fortbildung im November 2001 eine statistische Erhebung bei 403 Kindern des gutschrift|Instituts durchgeführt (Löffler, 2001). Die Eltern hatten zu 83 Prozent bei ihrem Kind in den ersten beiden Klassen deutliche Lernschwierigkeiten im Lesen und/oder Schreiben bemerkt (52 Prozent bereits in der 1. Klasse und 31 Prozent in der 2. Klasse). Allerdings hatten sie sich selbst beruhigt oder beruhigen lassen, dass alles noch "normal" verläuft und sich die die Probleme "auswachsen" würden.

Woran erkennt man eine Legasthenie?

Zunächst ist es wichtig festzuhalten, dass Kinder verschieden sind und natürlich unterschiedlich lernen. Das eine Kind lernt langsamer und hat mehr Mühe mit dem Lesen und Schreiben, das andere lernt leichter und schneller. Jedes Kind, das mit dem Erlernen des Lesens und Schreibens beginnt, macht Fehler. Das gehört dazu, wenn man Dinge erst lernt. Dann verringern sich die Fehler. Das Kind macht Lernfortschritte, je länger der Lernprozess dauert und je länger das Lesen und Schreiben eingeübt wird. Eltern brauchen sich also nicht sofort Sorgen zu machen, wenn sich Lernerfolge nicht schneller einstellen als sie sie erwarten.

Der Lernprozess von Kindern mit Lese-Rechtschreibschwächen unterscheidet sich jedoch von einem solchen normalen Lernverlauf durch das Ausmaß und die Beharrlichkeit der Probleme, die dem Kind das Erlernen des Schreibens oder Lesens bereiten.

Die Fehleranzahl im Schreiben ist es, die Eltern zunächst auffallen wird dasselbe Wort wird heute richtig und morgen wieder falsch geschrieben manches schwere Wort wird richtig, hingegen leichte werden unverständlicherweise falsch geschrieben trotz Übens vermindert sich die Fehlermenge nicht und im Diktat am nächsten Tag ist wieder so viel falsch es kommt nicht zu stabilen Fortschritten.

Suchen Sie nicht nach sog. legasthenietypischen Fehlern. Die gibt es nicht. Diese Ansicht ist eine der großen Irrtümer zur Lese-Rechtschreibschwäche.

Die Symptome, die Fachleute bei der Diagnose einer Lese-Rechtschreibschwäche u.a. mit berücksichtigen, sind in der von uns entwickelten Checkliste aufgeführt. Mit ihrer Hilfe können Sie in Ruhe zu Hause überprüfen, wie viele der genannten Merkmale für Ihr Kind zutreffen. Es müssen schon mehrere Auffälligkeiten zutreffen.

Aber stellen Sie nicht selbst die Diagnose. Erst eine umfassende Untersuchung kann herausfinden, ob Ihre Sorgen begründet oder unbegründet sind.

Wenn Sie unseren Rat suchen, dann füllen Sie diese Liste aus und mailen sie uns zu. Wir werden die von Ihnen angekreuzten Auffälligkeiten analysieren und gewichten und Ihnen auf dieser Grundlage raten, was Sie tun sollen. Wenn Sie möchten, dann geben Sie uns auch Ihre Telefonnummer bekannt, damit wir Ihnen bei Bedarf noch einige Fragen stellen können.

Sie haben Fragen zu unserem online Diagnoseystem?

Hier finden Sie Informationen zum Löffler | Testprogramm
Der Rechtschreibtest der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU-E) bringt ganz besondere Verbesserungen für Lehrer und Schüler. Dr. Ilona Löffler hat ein computerbasiertes Testsystem für den Einsatz in Schulen entwickelt

Mit dem Testsystem von Löffler | Diagnose ist es uns gelungen die Arbeitsbelastung für Lehrerinnen und Lehrer zu verringern die Qualität ihrer diagnostischen Kompetenzen zum Nutzen ihrer Schülerinnen und Schüler in bisher nicht möglichem Maße zu steigern.

Die Löffler | Diagnose
Auf Basis eines linguistisch fundierten Kompetenzmodells, das sowohl die einzelnen schriftsprachlichen Kompetenzdimensionen als auch deren Niveau ausdifferenziert ("Fertigkeitsmodell" und "Stufenmodell"), haben sie unter dem Namen "Löffler|Diagnose" eine kriteriumsorientierte Kompetenzdiagnostik geschaffen.

Im Vergleich mit den in IGLU ermittelten Fach-Referenzwerten ("Fachstandards") kann die individuelle Entwicklung der schriftsprachlichen Teilkompetenzen und ihr Entwicklungsniveau für jedes Kind objektiv und präzise bestimmt werden.

Was erhalten Sie von uns?

1. Ein Kurvendiagramm Ihrer Klasse bildet den Lernstand jedes Schülers im Verhältnis zu den Fachreferenzwerten für Exzellenz, für Fehlertoleranz und für Leistungsschwäche ab. Damit erfassen Sie auf einen Blick, bei welchen Schülern die Entwicklung der Schriftkompetenz gut, bei welchen lernstandsangemessen und bei welchen schwach verläuft.

2. Welche Schwerpunkte sollten Sie im Unterricht systematisch setzen? Wir zeigen Ihnen den Stand der lautanalytischen (phonographischen) und grammatischen Teilkompetenzen ihrer Schüler als auch präzise deren jeweilige Entwicklungsstufe auf. Diese Information ist für Sie wichtig, da die beiden Kompetenzen unterschiedlich trainiert werden müssen.

Unser Kompetenz- und Stufenmodell hat durch die IGLU-Referenzwerte für Sie also höchsten orthografiedidaktischen Nutzen.

3. In einem Förderplan mit Fördergruppen erhalten Sie die Angaben,bei welchen Schülern und>in welchen konkreten Bereichen der Rechtschreibung

ein individueller Förderbedarf besteht und wie akut dieser ist zwölf Bereiche werden hierfür gesondert betrachtet.

Feststellung von Legasthenie?

Das Testprogramm hilft Ihnen nicht nur, mögliche Legastheniker zu erkennen. Noch wichtiger ist, dass Sie damit dem Entstehen von Legasthenie tatsächlich vorbeugen können. Warum das funktioniert? Weil Sie Entwicklungsrückstände sofort präzise sehen und somit zeitnah eine auf diese Rückstände zielende Förderung durchführen können.

Wann ist das Testprogramm einsetzbar?
Das Testprogramm Löffler | Diagnose umfasst die für die Entwicklung der Schriftkompetenz wichtige 1. bis 7. Jahrgangsstufe und die Klassenstufen ab 8.

Qualitätssicherung
Damit ist für alle Schulen eine kontinuierliche Qualitätssicherung von Anfang an durchführbar. Lehrerinnen und Lehrer können genau erkennen, ob sich die Schriftkompetenz ihrer Schülerinnen und Schüler wunschgemäß (Referenzwertvergleich) aufbaut. Wird ein Rückstand gegenüber der Referenzgruppe diagnostiziert, können sie durch den Löffler Förderplan exakt darauf reagieren.

Mit unserer Hilfe können Schülerinnen und Schüler an den Lernstand der Referenzgruppe oder gar in den Exzellenzbereich geführt werden.

Wann erhalten Sie die Auswertung?

Die (anonyme) Rückmeldung an die teilnehmende Schule bzw. die einzelne Lehrkraft erfolgt zeitnah innerhalb einer Woche durch Versand von PDF-Dateien an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse.

Was müssen Sie tun?

Sobald Sie autorisiert sind, ist es für Sie ganz einfach, denn dann haben Sie einen ständigen Zugang zum geschützten Bereich:

1. Zu den Testformularen und Durchführungsanleitungen
Sie wählen den Rechtschreibtest für die jeweilige Klassenstufe und drucken ihn aus. Als autorisierter Nutzer haben Sie das Recht erworben, den Test für Ihre Klasse zu fotokopieren. Der Test besteht aus Lückensätzen mit einzusetzenden Wörtern. Sie können diese Sätze in ca. 20 Minuten den Schülern Ihrer Klasse diktieren.

2. Zur Eingabemaske
Nachdem Sie den Test in Ihrer Klasse durchgeführt haben, geben Sie die Ergebnisse in eine Eingabemaske ein. Hier sind die Testwörter bereits vorgegeben, so dass Sie nur die Fehler einfügen müssen. Die Eingabe ist für Sie also sehr komfortabel und dauert pro Schüler im Schnitt zwei Minuten.

Durch Drücken der Schaltfläche >Speichern< wird jedes Testergebnis verschlüsselt an uns geschickt. Ist die Klasse komplett, wird sie von unserem Expertensystem für Sie ausgewertet.

Wie können Sie sich bei uns anmelden?

Schauen Sie bitte in unseren Login Bereich.